Die erste Woche Thermomix
Erfahrungen

Rückblick auf die erste Woche

Juni 5, 2017

Die erste Woche mit Thermomix®

 

Kaum hatten wir das Leihgerät zuhause, hieß es also ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren! Damit ich genügend eigene Erfahrungen sammeln kann, die ich später bei Nachfragen und Erlebnis-Kochabenden weitergeben kann.

Wir schlugen also das große dicke Buch auf und machten eine Wochenplanung, wann wir welche Gerichte ausprobieren wollen. Da wir noch einen Kürbis zuhause hatten, stand für den Samstag als erstes eine Kürbiscremesuppe an. Auf unserem Wochenplan standen außerdem noch: Königsberger Klopse, Lachs mit Champignon-Sauce, Hackbällchen mit Tomatensoße, Spaghetti Carbonara und Paprikasuppe.

Für den Sonntag wollte ich Königsberger Klopse kochen. Dies ist ein Gericht, was ich immer sehr gerne gegessen habe, aber leider noch nie selbst gekocht habe. Und als Fertiggericht schmecken die mir leider überhaupt nicht. Also habe ich sehr sehr lange keine Königsberger Klopse mehr gegessen und hatte richtig Lust darauf. Es funktionierte alles echt super und schmeckte sehr lecker. Natürlich muss man trotzdem Klopse formen und so weiter, aber dann kocht man die Soße und gleichzeitig werden Kartoffeln und Klopse darüber dampfgegart – dadurch wird alles in nur einem Gerät gleichzeitig gekocht und man selbst hat Zeit, nebenbei auch einmal was anderes zu machen. Toll!

Beim Kochen von Königsberger Klopsen
Beim Kochen von Königsberger Klopsen

 

Fazit nach der ersten Woche

Generell ist es sehr schön, dass man den Topf nicht durchgängig bewachen muss und zwischendurch einmal weggehen kann. Mir persönlich ging es bisher so, dass gerade beim Kochen von Kartoffeln, Nudeln oder Reis fast immer das Wasser überkochte, wenn ich einmal ein-zwei Minuten nicht auf den Topf geachtet habe. Auch kann man schon im Kochbuch lesen und weitere Schritte vorbereiten (z.B. Gemüse in Stücke schneiden oder Kartoffeln schälen), während der Thermomix® von alleine kocht. Mein größtes Problem war es, bei Gerichten, wo alles nicht gleichzeitig sondern hintereinander zubereitet wird, das bereits fertige Essen lange genug warm zu halten. So werden z.B. erst der Lachs und das Gemüse gegart und im Anschluss erst die Soße zubereitet – dabei fängt der Fisch schon an, abzukühlen.

Neben den offensichtlichen Vorteilen des Thermomix® sind es oft Kleinigkeiten, die einem positiv auffallen und einem deutlich machen, dass das Gerät wirklich gut durchdacht ist. So kann man den Spatel in den Gareinsatz einhängen, um diesen aus dem Mixtopf zu heben und der Varoma-Behälter dient gleichzeitig als Abtropfsieb für Nudeln. Sehr gefallen hat mir auch, dass das Zwiebeln- und Knoblauch-Schneiden wegfällt. Es reicht aus, die Zwiebeln zu schälen und zu vierteln, eine Knoblauchzehe wird im Ganzen in den Mixtopf gegeben – der Thermomix® macht den Rest und die eigenen Finger riechen nicht danach.

Einzig und allein bei den Spaghetti Carbonara habe ich mich etwas geärgert. Diese waren zwar sehr lecker, allerdings war es ziemlich schwer, die unteren Spaghetti aus dem Mixtopf herauszubekommen, da diese sich um die Messer gewickelt hatten. Beim nächsten Mal werde ich sicher eine andere Nudelsorte nehmen. Dann gibt es eben Fusilli Carbonara 😉

Besonders klasse ist der Thermomix® für Eis und Desserts! Gerade jetzt, wo es oft sehr warm wird, ist es schön, einfach mal schnell ein Fruchteis selbst machen zu können. Wir haben bereits normales Fruchteis, Himbeer-Buttermilcheis und schnelles Mousse au Chocolat ausprobiert. Alles super schnell und einfach zubereitet und dabei echt lecker. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden und freue mich schon darauf, noch mehr damit auszuprobieren!

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